DAS CHAKRA MULADHARA

Mit Chakra (Sanskrit, m., चक्र, cakra, [ʧʌkɽʌ], wörtl: Rad, Diskus, Kreis) werden in traditionellen südasiatischen Konzepten aus dem tantrischen Hinduismus, dem tantrisch-buddhistischen Vajrayana und dem Yoga sowie davon abgeleitet in einigen neuzeitlichen europäischen und nordamerikanischen esoterischen Lehren subtile Energiezentren zwischen dem materiellen Körper und dem subtilen Körper (vgl. Astralleib) des Menschen bezeichnet. Sieben solcher Chakren werden als Hauptenergiezentren des Menschen angesehen und befinden sich nach der Chakrenlehre entlang der Wirbelsäule bzw. in der senkrechten Mittelachse des Körpers. Diese werden durch den angenommenen Energiekanal (als Sushumna oder Haralinie bezeichnet) verbunden, durch den auch die Kundalini-Kraft aufsteigt. (Wikipedia)

SWScan00058DAS CHAKRA MULADHARA
Muladhara ist das Chakra der Basis, der Wurzel. Die wörtliche Übersetzung aus dem Sanskrit ist “die Stütze der Basis”. Es ist das Chakra der Erde, die alles als Möglichkeit enthält -Geist in Materie verdichtet-. Die Zahl seiner Blütenblätter ist vier, und vier Seiten hat auch das Quadrat, welches das Muladhara symbolisiert, seine Farbe ist goldgelb.
Seine männliche Gottheit ist Brahma, der vierköpfige Schöpfer, die weibliche Dakini, die Erdhexe. Dem Chakra wird auch ein schwarzer Elefant zugeordnet, der die animalischen Kräfte, das Gedächtnis und das Unbewusste symbolisiert.
Apana ist der Lebenshauch, der absteigende Atem. Ihm zugeordnet ist der Geruchssinn, der mit dem ältesten Teil des Gehirns verbunden ist, was noch einmal das Thema dieses Chakras unterstreicht, das der Wurzel, des Ursprungs. Die ausführenden Körperteile sind die Füsse, welche im engen Kontakt mit der Erde stehen, und mit denen wir uns in Richtung unseres spirituellen Fortschritts bewegen können.
Muladhara ist auch der Sitz der legendären Kundalini, der schlafenden Lebenskraft (die von einigen auch mit der Sexualkraft gleichgesetzt wird), in Form einer in dreieinhalb Windungen zusammengerollten Schlange. Mit ihrem Maul verschliesst sie den Zugang zu Sushumna, dem grossen zentralen Kanal (nadi), entlang dem alle Raja-Chakren liegen.
Erwacht Kundalini , welche als eine weibliche Gottheit angesehen wird , so steigt sie entlang dieses Kanals auf, bis sie sich im Kronen-Chakra Sahasrara mit Shiva, der männlichen Gottheit in einer heiligen tantrischen Hochzeit vereinigt, wodurch die Zweigeteiltheit sich in der Einheit auflöst.
Da das Muladhara Chakra dem Element Erde zugeordnet ist und über all jenes regiert das aus der unteren Körperhälfte ausgeschieden wird, also auch über die Geburt, ist es naheliegend, dass Muladhara weiblicher Natur ist.
Die Materie, also das Körperliche, alles was den Körper zusammen und aufrecht hält, also die Knochen, die Muskeln usw., der Selbsterhaltungstrieb, die Familie, das Heim, die Beständigkeit, stehen unter der Herrschaft dieses subtilen, energetischen Zentrums.
Auf psychologischem Niveau finden wir unsere Bindung ans Materielle, die Fähigkeit, “mit den Füssen auf der Erde” zu bleiben, also realistisch zu sein, sich in ausgewogener Form zu ernähren (oder andererseits Unausgewogenheiten wie Magersucht, Bulimie etc.), und vieles andere mehr.
Das Bija-Mantra ist LAM, eine Lautsilbe, deren Gesang hilft, das Gleichgewicht in diesem Chakra wieder herzustellen, denn ein energetisches Ungleichgewicht verursacht hier “…Eifersucht, Hass, Wut , Zorn, Geiz, Angst und Traurigkeit…” Gabriella Cella Al-Chamali,
Chakren, Seite 22.

Hat euch der Artikel gefallen? Bitte laßt euer Feedback und teilt

In Dankbarkeit Sabine

 

Comments

comments

Share This!
Share On Twitter
Share On Pinterest
Share On Reddit
Contact us

Latest Tweets

Schreib dich in unseren Newsletter ein

Der "Yoga is Magic Newsletter" erhellt die besten Positionen, Sequenzen und gibt auch Rat. Du erfährst über spezielle Programme, Retreats, Yogaurlaube und andere Ereignisse Nachdem du dich eingeschrieben hast erhältst du meinen gratis Yoga-Ratna Video-Kurs (Wert 27 €) und meine Diplomarbeit mit der ich die Yoga-Ratna Lehrer Schule S.I.Y.R. (Schule für Yoga-Ratna Lehrer Ausbildung) absolviert habe. Für meine Diplomarbeit habe ich Sequenzen ausgearbeitet die helfen können das "Weibliche" in uns zu aktivieren. Beim Lesen dieser Arbeit lernst du vier Yoga-Sequenzen, ich habe eine für jedes Element ausgearbeitet: Erde, Wasser, Feuer und Luft. Ich habe diese Diplom-Arbeit "Der Tanz des Weiblichen" genannt, weil ich das Leben als einen Tanz wahrnehme/empfinde, manchmal frenetisch, manchmal langsam, manchmal heiter usw. Ich hoffte du findest an der magischen Welt von Yoga-Ratna Vergnügen und Gefallen!

*erforderlich
Iscrivendoti alla newsletter acconsenti al trattamento dei dati personali ai sensi della legge n. 196/2003. Per ulteriori informazioni, clicca qui

Feedback

graziella
Ich habe im “Alter” mit dem Yoga begonnen (mit 57 Jahren) und ich fragte mich damals ob das noch Sinn gibt in diesem Alter anzufangen. Zu dieser Zeit …
Graziella
Show Buttons
Share On Facebook
Share On Twitter
Share On Google Plus
Share On Pinterest
Share On Reddit
Contact us
Hide Buttons