DIE ENTDECKUNG DES WEIBLICHEN YOGA

Im Bereich des Yoga werden, vor allem in den englischsprachigen Ländern, aber mittlerweile weltweit, fast ausschliesslich sehr
männliche Disziplinen wie Iyengar, Ashtanga, Power-Yoga und andere mehr ausgeübt. Nachdem ich mir, bedingt durch die intensiven Streckungen, einen Muskelriss im Oberschenkel zugezogen hatte, merkte ich, dass diese Methoden nichts für mich sind, und stellte mich ganz auf das Yoga-Ratna von Gabriella Cella Al-Chamali um, einen
ganzheitlicheren, feminineren, meditativen Stil, mit besonderem Gewicht auf dem symbolischen Gehalt.

Dank der Pionierarbeit der grossen Meisterin des italienischen Yoga,
Gabriella Cella Al-Chamali, in Zusammenarbeit mit der Gynäkologin
Fiorenza Zanchi und der Sanskritistin Marilia Albanese gibt es eine
Herangehensweise an die Disziplin des Yoga mit weiblichem Schwerpunkt.

Die Grossartigkeit und Einzigartigkeit ihrer Arbeit ist mir
klargeworden, als ich im Internet zu dem Thema gesucht und nichts oder
wenig gefunden habe, weder in italienisch, englisch oder deutsch.

Es gibt Yoga-Anleitungen für Frauen, in denen jedoch meistens die
allgemein bekannten Positionen (Asanas ) empfohlen werden. Es wird
kein Bezug zum Weiblichen hergestellt, oft werden nicht einmal Nutzen
oder Kontraindikationen speziell für Frauen erwähnt.

So habe ich mich in meiner Arbeit fast ausschliesslich auf die Arbeit
meiner Lehrerinnen beziehen können. Gabriella Cella Al Chamali
schreibt in ihrem Buch “Die Geheimnisse des Yoga”, Seite 15/16 “…Das
Yoga war eine für den Mann ausgearbeitete Disziplin, ausschliesslich
Bezug nehmend auf den Mann. Wenn in den alten Texten die
einzunehmenden Positionen des Yoga beschrieben wurden, war
ausschliesslich von der “Wurzel des Penis” die Rede, es wurde niemals
ein Asana in Bezug auf die Vulva erwähnt, ausser man bezog sich auf
eine weibliche Gottheit, auf die “Grosse Göttliche Mutter”, die aber
eben auch die Shakti des männlichen Gottes ist, und selbst in diesem
Falle ist die Definition sehr schwach und bezieht sich ausschliesslich
auf den Tantrismus…” Und weiter: “…Nach all dem versteht man,
warum keiner der klassischen Meister, die mündlich oder schriftlich
die Lehren des Yoga weitergaben, sich jemals für ein feminines Yoga
interessiert hätten. Die Frau war als ein geheimnisvolles und heiliges
Wesen angesehen, weil sie fähig ist, Leben zu geben, und vielleicht
genau deswegen hat man nie an einen rettenden Weg für sie gedacht, der
ihr zu einer “Wiedergeburt ihrer Selbst” verhelfen könnte, wie es das
Ziel des Yoga ist (so es denn wirklich ein Ziel gibt)…”

Und in “Yoga der Göttinnen”, Seite 8, schreibt sie:

“…Die Ursprünge des Yoga liegen etwa 5000 Jahre zurück und es wird
seit jeher, vor allem in der Orthodoxie, als eine rein männliche
Disziplin angesehen; da es aber heute grösstenteils von Frauen
ausgeübt wird, und ich selber eine Frau bin, habe ich in all diesen
Jahren eine weibliche Abwandlung oder Abweichung des Yoga gesucht, vor
allem unter Berücksichtigung dessen, was Frauen guttut…”

Ausgehend von diesen grossen Lehren konnte ich durch Praktizieren des
Yoga-Ratna am eigenen Körper erfahren, dass die oben genannten
Überlegungen Gültigkeit haben.

Als ich grösstenteils männliche Yoga-Übungen, Asanas, durchführte, die
speziell auf das Chakra des Feuers, Manipura, ausgerichtet waren,
fühlte ich ein generelles Unwohlsein bis zum Auftreten von
Magenschmerzen. Ich merkte, dass es mir nicht guttat. Wenn ich
hingegen mit femininen Asanas am Element Feuer arbeite, geschieht
genau das Gegenteil- ich fühle mich ganz in Form, energiegeladen,
handlungsbereit und habe grösstes Vertrauen in mich selbst, den Erfolg
und Sinn meiner Handlungen . So -weil ich ein experimentierfreudiger
Mensch bin- kam mir die Idee, andere Menschen an dieser Erfahrung
teilhaben zu lassen. Auf diese Weise entstanden im Sommer 2008 die
vier weiblichen Sequenzen, bezogen auf die Chakren Muladhara/Erde,
Svadhisthana/Wasser, Manipura/Feuer, und Anahata/Luft

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Orlanda,-Poppi
Der Yoga den Sabine lehrt ist eine Droge, wenn man damit anfängt kann man nicht mehr aufhören!
Orlanda
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